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Genre: Gedicht/Lied aus der Zeit des Ringkriegs Gebiet: Hier und da Zielgruppe: Alle Autor: Naadirah Daliegend denkend Fragte ich mich Wo kann das Heim für meine Seelen sein Wo Bäume nicht streiten Im Kampf um der Sonnes Schein Wo Morgentau nicht frierend zittert Und Brot nicht aus Stein Wo es eine Quelle nicht durstet Und die Flüsse noch rein Die Antwort zu der ich kam Duldet weder ein ja noch ein nein Allein, ganz allein Niemand, aber niemand Schafft es hier heraus allein Allein, ganz allein Reiche gibt es mit Geld Mit dem sie sich noch mehr kaufen Und deren Kinder in Stumpfsinnigkeit erstarren Frauen die rastlos umherwandern Und in Einsamkeit verharren Kranke sterben Und die Heiler bemühen sich um ihr Herz aus Stein Schwarze Wolken ziehen von Osten her Sehen kann sie jeder, doch einen Ausweg gibt es kein Menschen leiden Ich höre ihr Flehen und Schrein Allein, ganz allein Niemand, aber niemand Schafft es hier heraus allein Allein, ganz allein Wenn ihr mir jetzt gut zuhört Werdet ihr sehen was ich sah Werdet wissen was war, was ist und was wird sein Allein, ganz allein Niemand, aber niemand Schafft es hier heraus allein |
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