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Volk: HalbelbAlter: 145 Jahre Herkunft: Bruchtal Aussehen des Chars : Lauriel hat schulterlanges, dunkelblondes Haar und stechende grau-blaue Augen. Er ist 201 cm groß und breite Schultern. Sein Körper ist gut trainiert. Seine Kleidung ist eher locker und aus feinem Stoff, der sich angenehm auf der Haut anfühlt. Seine Stimme wirkt sehr angenehm auf andere, sie ist tief und wohlklingend. Er ist hübsch anzusehen und ist sich dessen durchaus bewußt. Seitlich der Rippen, zieht sich eine lange Narbe. Erlangt hat er sie vor 30 Jahren, als damals der Ringkrieg ausgebrochen war. Sein Gesicht ist markant geschnitten. Im Gegensatz zu den meisten Elben ist seine Statur muskulöser und sehniger, dennoch sind seine Bewegungen geschmeidig. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Lauriel ist der geborene Rudelführer. Lauriel ist sehr selbstbewusst, er sagt seine Meinung frei raus, nicht ohne andere dabei gerne auf ihre Fehler hinzuweisen. Er ist frech und zynisch und manchmal zu sehr von sich selbst überzeugt. Wenn man sich einmal Lauriels Respekt verschafft hat und ihn als Freund hat, kann man fest davon ausgehen, dass er stets hinter einem stehen wird. Lauriel genießt gerne sein Leben und nimmt manche Dinge nicht ganz so wichtig. Dennoch ist er sehr verantwortungsbewusst, wenn es um seine Einheit geht, er kümmert sich aufopferungsvoll um das Training und seine 'Schützlinge'. Er ist verlässlich und fleißig, er würde niemals auf die Idee kommen etwas zu beenden, solange es für ihn nicht perfekt ist. Lauriel hat einen Hang dazu seine Probleme nicht nach außen zu tragen, da es ihm schwer fällt Schwächen zu zeigen, beziehungsweise vermeidet er es Schwächen und Fehler zuzugeben. Für viele hat er eine Vorbildfunktion und manchmal fürchtet er, dass sie den Respekt vor ihm verlieren würden, wenn sie den weichen Kern in ihm sehen würden. Er ist schlau und gerissen und weiß Situationen gut abzuschätzen. Mit seinem Sarkasmus trifft er meistens immer ins Schwarze. Reue kennt er kaum, denn er ist der Meinung, dass man sich vorher überlegen sollte, was man macht. Allgemein strahlt er eine Starke und fast unantastbare Persönlichkeit aus. Lauriel lebt seid vielen Jahren unter den Menschen und fern von seinem eigenen Volk, so kam es, dass er sich in seinem Verhalten verändert hat. Die philosophische und ruhige Art seines Volkes kommt nur gelegentlich zum Vorschein. Welche Verhaltensweisen hat Dein Char? Er zieht die Aufmerksamkeit der Leute magisch an, wie ein Magnet Blitze anzieht. Er behält oft den Überblick über die Situation und ist allgemein gesehen sehr gefasst. Er lässt sich durch wenige Sachen aus der Ruhe bringen und wenn, dann zeigt er es nur selten. Er ging in seiner Rolle als Truppenführer der Bogenschützen förmlich auf und zeigt das auch gerne, auch nun, wo er Hauptmann ist. Anderen gegenüber ist Lauriel ein freundlicher und hilfsbereiter Mann, doch nicht alle sind ihm gut gesonnen. Er vertraut stets auf sein Bauchgefühl, was andere betrifft. Lauriel hatte noch nie Probleme gehabt andere Soldaten bloß zu stellen, selbst früher seine Vorgesetzten, haben damals das ein oder andere zynische Kommentar ab bekommen, nur weil er für den Zusammenhalt der Truppen so wichtig ist und seine eigentliche Arbeit sehr gut meistert, wurde er mehr oder weniger von dem früheren Hauptmann geduldet. Wenn sich Lauriel einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er es durch, egal was er dafür auf sich nehmen muss. Er ist bekannt für seine harten Trainingsmethoden, denn er versucht immer das Beste aus seinen Leuten rauszubekommen. Zwar kann er auch durchaus lustig sein und mit den anderen herumblödeln, so merk man doch immer noch, dass er eine autoritäre Person ist. Seine Truppe zollt ihm hohen Respekt und auch außerhalb seiner Truppe gibt es kaum jemanden, der sich freiwillig mit ihm anlegen würde. Lauriel weiß seinen Charm genau einzusetzen, besonders den weiblichen Bewohnern gegenüber. Er stellt sich nie mit Absicht in den Mittelpunkt des Geschehens, meistens bildet das Geschehen den Mittelpunkt um ihn, auch wenn er nicht bestreiten kann, dass er Aufmerksamkeit genießt. Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char? Seid Lauriel sich erinnern kann, wollte er ein Krieger werden. Sein Vater war Bogenschütze in Bruchtal und zeigte Lauriel schon früh, wie er mit Pfeil und Bogen umzugehen hat. Er begann auf die Jagd zu gehen und verbesserte stetig sein Können. Als er 98 Jahre alt war, beschloss er nach Minas Tirith zu gehen um dort in der Stadtwache anzuheuern. Er stellte sein Können unter Beweis und wurde in die Bogentruppe aufgenommen. Das Training war hart, doch Lauriel hatte sich ein Ziel in den Kopf gesetzt, er wollte im nahenden Kampf helfen und da er sich noch nie gerne mit dem zweiten Rang abgefunden hat, war sein Ziel es der beste Bogenschütze zu werden, den Mittelerde je gesehen haben. Manche mögen denken, dass das hoch gegriffen war, aber niemand kann bestreiten, dass er kein Händchen für den Bogen hatte. Schnell war Panik ausgebrochen, als Minas Tirith von den feindlichen Truppen angegriffen worden war und alle mussten nun zeigen, was sie in den letzten Jahren gelernt hatten. Sein damaliger Truppenführer Forral sprach ihm oft seinen Respekt für sein Durchhaltevermögen aus. Während andere ihre freie Zeit auch einmal ausnutzen wollten, übte Lauriel weiter und so erarbeitete er sich immer mehr den Respekt der anderen und erreichte höhere Ränge schnell. Auch mit dem Schwert ist er bewandert, denn er meint, dass ein Krieger nicht nur eine Kampfkunst erlernen dürfte, denn der Bogen bringt einem wenig, wenn der Gegner direkt vor einem steht. Lauriel hatte viele Jahrzehnte Zeit gehabt sich mit dem Schwert zu befassen und auch wenn er nicht jeden Tag dieses benutzte, so haben sich die Übungen in den letzten Jahren bezahlt gemacht. Eine der Fähigkeiten, die man Lauriel kaum zutrauen würde, ist das Kochen. Er lebt seid vielen Jahren alleine und hatte genug Zeit seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Er sagt, dass Kochen ihn beruhigt. Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars: Lauriel genießt das Leben mit jedem Atemzug, diese Liebe zum leben hat ihn schließlich dazu gebracht, sich am Ringkrieg zu beteiligen. Damals hatte er einige Konfrontationen mit seinen Artgenossen, denn diese sahen ihren Platz im Ringkrieg ganz weit weg, doch Lauriel wollte an der Front mitkämpfen, in seinen Augen waren die Elben damals feige, es war auch ihr land das bedroht war und er kann bis heute nicht wirklich verstehen, wie die Elben einfach davon gesegelt sind, ohne daran zu denken, was mit Mittelerde passiert. Eine besondere Liebe von Lauriel, gilt Minas Tirith. Seid dem er die Stadt zum ersten Mal gesehen hat, wie sie hoheitsvoll aufragt, hat er sich in die Stadt verliebt und er kann sich nicht mehr aus der Stadt weg denken. Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten? Lauriel ist was seine Ängste betrifft nach außen sehr verschlossen, er will stark wirken um seinen Leuten zu zeigen, egal wie schlimm die Situation ist, er meistert sie. Innerlich fürchtet er sich davor seinen Stand und den Respekt der anderen zu verlieren. Auch wenn er und Astinus sich des Öfteren ankeilen, so weiß er dennoch, dass seine Position nicht gefährdet ist und er möchte auch gar nicht darüber nachdenken, was er tun würde, wenn es so wäre. Er zollt den Valar hohen Respekt, auch wenn er nicht zu denen gehört, die täglich in den Tempel gehen, er macht das mehr für sich aus und meditiert alleine. Auch mögen manche denken, dass er gottlos ist, doch er gab noch nie viel auf die Meinungen derer, die nicht wussten wovon sie sprachen. Nach dem Ringkrieg schwor er König Elessar die Treue. Der Mann den er schon aus Imladris kannte, hatte für Lauriel einen eisernen Willen und Lauriel gehörte von Anfang an zu den treusten Anhängern Aragorns. Lebenslauf des Chars: Lauriel ist als erster Sohn von Turon und Mégiet geboren. Sie lebten in Bruchtal. Turon, sein Vater war ebenfalls Bogenschütze, so zu sagen, ist ihm die Kriegskunst mit in die Wiege gelegt worden. Seine Mutter war eine Dunedain. Er blickte mit Respekt zu beiden Elternteilen herauf, sein Vater nahm ihm früh mit auf die Jagd und zeigte ihm mit Pfeil und Bogen umzugehen. Seine Mutter hingegen schenkte ihm viel Liebe und Weisheit, lehrte ihm, die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Schon als er jung war, war Lauriel sehr ehrgeizig, er übte jeden Tag mit Pfeil und Bogen, denn er hatte einen Traum, er wollte ein richtiger Krieger werden, man sollte noch in Tausend Jahren seinen Namen forttragen. Als er erst Achtundvierzig war, hatte er seinen Vater auf eine kurze Reise nach Minas Tirith mitgenommen und von diesem Augenblick, hatte sich Lauriel in den Zauber dieser Stadt verliebt. Ihm war klar, dass er hier her zurückkommen würde, wenn er bereit dazu war. Mit fast Neunundneunzig fühlte er sich bereit dazu. Alle spürten, wie die Dunkle Macht in Morder aufstieg, damals, als die Menschen und Zwerge des Landes noch nicht wußten, was auf sie zukam. Turon wollte ihn davon abhalten, sich in den Kampf einzumischen und ihn mit zu Grauen Anfuhrten nehmen, doch nichts konnte Lauriel davon abhalten. So reiste er alleine nach Minas Tirith, es war zum ersten mal in seinem Leben wo er wirklich alleine war, früher war oft Tagelang in den Wäldern verschwunden gewesen um zu trainieren und zu meditieren, denn man kann nur ein guter Kämpfer werden, wenn der Geist frei von Hass und Zorn war, doch damals hatte er sich nie so alleine Gefühlt, wie auf dem Weg nach Minas Tirith. Er hatte sich schon seinem Volk abgeschworen und würde sie vielleicht nie mehr wieder sehen. Genau wie in seiner Kindheit, war er auch jetzt fasziniert von der Stadt. Ohne lang zu warten, ging er in die Stadtwache und bat Forral, der damalige Truppenführer der Bogenschützen, ihn aufzunehmen. Anfangs war man Lauriel gegenüber sehr skeptisch, da es nicht üblich für Elben war, sich aus ihren Welten heraus zu wagen und sich in das Geschehen der Menschen einzumischen, doch schon bald konnte er sehen, dass man seine Hilfe im Kampf gut brauchen könnte. Fast wie besessen übte er Tag aus Tag ein und Forrals Skepsis wandelte sich nach ein paar Jahren in Respekt. Mit den Jahren unterstützte er Forral immer mehr in der Planung der Truppe, nicht aus Eigensinn. Der Truppenführer war eine Art Vaterersatz für Lauriel geworden. So vergingen noch ein paar wenige Jahre, die Lauriel vorkamen wie ein Wimpernschlag, bis an den Tag, wo feindliche Truppen sich nach Minas Tirith geschlichen hatten und die Stadt überfielen. Lauriel hatte sich, ohne lang darüber nachzudenken, in den Kampf gestürzt und war dabei auch verwundet worden. Zu seiner Verwunderung, traf er im Ringkrieg auf noch einen Elben, der Seite an Seite mit Menschen, Zwergen und Hobbits kämpfte, Legolas. Er kannte den Elben von früher, hatte ihn manchmal in Bruchtal gesehen und er war erfreut darüber, einen alten Gefährten in dieser Schlacht wieder zu finden. Als die Schlacht in Minas Tirith und an den Toren Minas Morguls vorüber waren und die Toten gezählt wurden, gab es einen weiteren tragischen Vorfall. Forral war lebensgefährlich verletzt worden und als man ihn fand, konnte man sehen, wie das Leben aus ihm schwand. In seinen letzten Tagen, gab er bekannt, dass er Lauriel als seinen Nachfolger haben wollte, die Truppen jubelten, als er Lauriel zu seinem Nachfolger bestimmt, nur einer jubelte nicht, Astinus. Schon lange schien Lauriel ihm ein Dorn im Auge zu haben und umgekehrt war es nicht besser. Sein Bauch hatte Lauriel vom ersten Moment an gesagt, dass man dem Hauptmann nicht trauen konnte und wenn sich eines nicht irrte, dann war es sein Bauchgefühl. Nachdem Lauriel zum Truppenführer ernannt wurde verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den beiden nur noch mehr. Zwar kam es noch nie zu einem persönlichen Streit, doch Lauriels Sarkasmus entging keinem, wenn es um den Hauptmann ging. Doch die Jahre vergingen und auch wenn Astinus und Lauriel sich nichts schenkten, so hatten sie doch schweigenden Respekt voreinander. In all den Jahren reiste Lauriel nur selten nach Bruchtal, meistens aus einem Pflichtbewusstsein hinaus seine Eltern und seine zwei Brüder zu sehen. Gerne hätte er die Zwillinge mitgenommen, doch er wusste, dass er so nur noch mehr den Zorn der Gemeinde auf sich ziehen würde. Der Tag an dem Astinus verschwand und Lauriel zum Hauptmann ernannt wurde liegt noch nicht lange zurück, auch wenn es Lauriel erscheint, als hätte er Astinus seid vielen Jahren nicht mehr gesehen. Was könnten andere an deinem Char mögen oder nicht mögen? Lauriel ist für andere eine sehr zwiespältige Person. Viele werden ihn für sein Können und seine Stärke mögen und respektieren, er ist ein Mann der zu seinem Wort steht. Mal abgesehen davon ist er ein netter Zeitgenosse, wenn es denn seine Laune mitmacht. Andere hingegen werden ihr für arrogant und überheblich halten, doch der Großteil derer, die Lauriel nicht mögen, würden es kaum wagen sich öffentlich mit ihm anzulegen und versuchen ihn zu meiden. Ein frontaler Angriff ihm gegenüber könnte fatale Folgen mit sich ziehen, die keiner eingehen will. Manche werden wohl seine Trainingsmethoden zu streng finden, andererseits kann sich das Ergebnis sehen lassen, was kaum einer bestreiten kann. Bei den Elben ist Lauriel eine genau so zwiespältige Person. Manche fanden sein Tun richtig, hatten selbst aber nicht den Mut, sich gegen die anderen aufzulehnen, manche halten ihn für eine Schande seines Volks. <<< Zurück zur Übersicht |
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