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Volk:Mensch/GondorianerHerkunft: Minas Tirith Alter: 34 Jahre Aussehen des Chars : Dandarion ist ein großgewachsener, etwas schlaksiger Mann mit breiten Schultern, aber langen, feingliedrigen Gliedmaßen. Auf seinem Kopf wachsen dunkle, wirre Haare, die ihm in kurzen Locken in die Stirn fallen. Seine braunschwarzen Augen scheinen immer etwas zu suchen und ruhen selten einmal still auf einem Punkt. Seine Lippen sind voll und seine Nase ist lang und gerade. Er trägt meistens, je nach Wetter, ein helles Hemd mit einer dunklen Jacke darüber und auch dunkle Hosen. Seine Stimme ist meist hektisch, sonst angenehm und nicht sehr tief. Wenn er aufgeregt ist, kann sie sich schon einmal überschlagen oder fistelig werden; dann räuspert sich und wird noch röter als er ohnehin wahrscheinlich schon ist. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Dandarion ist ein Gelehrter, wie er im Buche steht. Er ist äußerst schusslig und zerstreut, eine nervöse und ängstliche Natur, die am liebsten hinter ihren Büchern hockt und allein gelassen werden will. Er ist daher introvertiert und wenn man etwas von ihm will, wuselt er um einen herum und versucht etwas zu erklären, wobei er sich aber so in eine gelehrte Erklärung verstrickt, dass am Ende niemand mehr etwas versteht. Aber wenn er zur Ruhe gekommen ist, kann er kluge und verständliche Antworten geben. Er will allem auf den Grund gehen und ist sehr wissbegierig, aber dabei wirkt er auch ein wenig naiv, da er eben die meiste Zeit nicht in der großen, weiten Welt anzutreffen ist. Welche Verhaltensweisen hat dein Char? Er lebt eher zurückgezogen und wird daher unsicher, wenn er mit anderen Leuten zusammen ist, aber wenn er sich an sie gewöhnt hat, ist er recht umgänglich und offen, das heißt aber nicht, dass er seine Tollpatschigkeit und Nervosität dabei völlig ablegt. Bei Menschen, die ihm nicht freundlich geneigt sind, zieht er sich zurück und starrt sie nur böse an, und wenn ihm danach ist, gibt er patzige Antworten, aber das passiert äußerst selten, da ist er gar nicht mutig genug. Außerdem muss er immer etwas zu tun haben. Er kann gar nicht ruhig sitzen, oder nur sehr selten, entweder spielt er mit einem Gegenstand herum oder er läuft hin und her oder er summt ein Liedchen...das kann sehr verschieden aussehen. Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char? Schon früh hat Dandarion gerne gelesen und mit der Zeit vergrub er sich immer mehr hinter den Büchern und wollte alles mögliche wissen. Vorher hatte er immer seine Eltern mit Fragen gelöchert, bis sie irgendwann keine Antworten mehr geben konnten oder total genervt waren. Jedenfalls kann er es gut, da sein Vater Schulmeister in Minas Tirith war und auch schreiben und rechnen kann er ausgezeichnet. Er kann sich fast alles merken, was man ihm sagt oder was er liest, außer bei den alltäglichen oder zwischenmenschlichen Dingen hat er ein Gedächtnis wie ein Sieb ... außerdem hat er noch ein merkwürdiges Talent: er kann kochen. Er zog bei seinen Eltern aus, sobald er ein eigenes Einkommen hatte, und da er mit seinen Büchern verheiratet war, musste er schließlich irgendwie über die Runden kommen. So brachte ihm seine Mutter das nötigste bei und er entdeckte, dass er sehr gerne kochte und so ziert auch das eine oder andere Kochbuch seine Bücherregale. Er hat sich viel mit den anderen Sprachen Mittelerdes befasst, aber leider nur auf dem Papier und er hatte auch noch keine Gelegenheit, sie anzuwenden. Er hat auch sonst ein großes Wissen. Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars: Er hasst laute Menschenmassen, da er die Stille der Büchersäle und seine eigene Kammer gewohnt ist und sie auch schätzt. Er würde am liebsten alle Bücher lesen, die es gibt und ist ganz unglücklich, dass er weiß, dass er es niemals schaffen wird. Aber er ist ehrgeizig und macht einen Schritt nach dem anderen, beziehungsweise liest ein Buch nach dem anderen. Elben dagegen findet er zauberhaft, sie sind nicht so laut und roh, wie manche Menschen, denn er verachtet solche, die keinen Sinn für Wissenschaft und Schönheit haben und er kann gar nicht verstehen, dass manche Leute Angst vor ihnen haben. Er bedauert es jedoch sehr, dass jetzt nur noch sehr wenige Elben in Mittelerde leben und er bis jetzt keine kennenlernen konnte. Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten? Dandarion fürchtet am meisten Kämpfe, weil er nun einmal recht zart besaitet ist und sich überhaupt nicht verteidigen kann. Er mag überhaupt nicht in Streitigkeiten jedweder Art gezogen werden und möchte am liebsten in Ruhe gelassen werden. Auch hat er große Angst davor, blind zu werden, weil er dann seine geliebten Bücher nicht mehr lesen könnte. Er respektiert am meisten die Elben, seine weisen und schönen Vorbilder, die soviel wissen, wie er wahrscheinlich nie wissen wird, obwohl er schon im Innersten ein bisschen stolz auf sein doch ziemlich großes Wissen ist. Lebenslauf des Chars: Er wurde zwei Jahre vor dem Ringkrieg geboren und so fallen seine ersten Jahre in die Wirren des Krieges. Seine Eltern zogen während dieser Zeit zu ihren Großeltern auf das Land und so wurden sie nicht sehr behelligt, aber es war trotzdem eine schlimme Zeit. Dandarion hat bewusst nicht viel mitbekommen, aber trotzdem hasst er Krieg sehr. Nachdem alles wieder in Ordnung war, zogen sie zurück und sein Vater konnte die Stelle des Schulmeisters wieder aufnehmen. Dandarion war ein sehr eifriger Schüler und seine Kindheit war beschaulich und wenig aufregend. Er hatte keine Geschwister und seine Eltern liebten ihn sehr, auch wenn sie es bedauerten, dass er so in sich gekehrt war und die Bücher seine besten Freunde nannte. Sie hätten es lieber gesehen, wenn er ein paar Bekanntschaften unter den gleichaltrigen Jungen gesucht hätte. Tatsächlich hatte er auch einen guten Freund, aber auch dieser war recht ruhig, so dass er ihn nicht dazu ermuntern konnte, etwas geselliger zu werden. Als er seine Schulausbildung hinter sich hatte, stand für ihn fest, dass er Bibliothekar werden wollte und nichts anderes. Also bewarb er sich in der Bibliothek von Minas Tirith und wurde da natürlich noch nicht angenommen, denn ein sechzehnjähriger Bibliothekar war geradezu unmöglich. Also wurde er erst einmal eine Art Schreiber und Gehilfe, aber er arbeitete sich so schnell in das System ein und wusste mit der Zeit so gut über den Buchbestand bescheid, dass er der neue Bibliothekar wurde, nachdem der alte hochbetagt gestorben war. Er lebt nun in einer kleinen, bescheidenen Wohnung, die er sich gut von seinem Lohn leisten kann. <<< Zurück zur Übersicht |
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