~ Die Naruh ~


Name: Naruh

Element: Erde

Land: Taran

Hauptstadt: Keine vorhanden

Erscheinung des Volks:

Von ihrer Gestalt her sind die Naruh wohl das ungewöhnlichste Volk Atanias. Während ihr Oberkörper dem eines Menschen gleicht, ist ihr Unterkörper der eines Pferdes. Sie laufen auf vier Beinen und haben zusätzlich am Oberkörper zwei Arme. Es gibt ganz unterschiedliche ihrer Art, welche die hoch gewachsen sind mit langen Beinen und einem glatten Fell und andere die etwas niedriger sind, mit dickeren Beinen und strubbeligerem Fell. Die Kopfhaare sind farblich identisch mit dem Fell, von schwarz zu braun bis hin zu weiß kann man Naruh antreffen.
Sie verbringen viel Zeit mit Frisuren, sowohl auf dem Kopf als auch der Schweif, sie flechten die Haare und zu Festen arbeiten sie Blumen und bunte Bänder hinein und sie striegeln sich oft, damit ihr Fell sauber ist. Die Naruh wirken majestätisch und haben eine starke Ausstrahlung. Mit Schmuck und solchen Dingen können Sie wenig anfangen, zu Kriegszeiten haben sie sich, als sie mit den Tatmani zusammen gearbeitet haben, Rüstungen für ihre Oberkörper und Fußfesseln anfertigen lassen.


Kultur des Volks:

Alles in allem sind die Naruh ein sehr eigenes Volk. Sie leben in kleinen Rudeln zusammen, manchmal streifen auch nur zwei, drei Naruh gemeinsam durch die Wälder und hin und wieder trifft man auch einen Naruh der sich gänzlich von seinen Artgenossen abschottet, denn Einsamkeit macht ihnen nichts aus.
Sie haben auch keine Städte wie andere Völker, sicherlich, sie haben Versammlungsorte an denen sie zusammen kommen und manchmal bleibt ein Rudel auch eine Zeit lang in der gleichen Gegend, doch bauen sie keine Häuser. Die Naruh leben Hand in Hand mit der Natur, sie bauen sich Unterschlupfe aus Blättern oder leben in Höhlen. Einige der älteren Naruh haben sich in Höhlen fest eingerichtet, da sie nicht mehr die Kraft haben durch die endlosen Wälder zu streifen.

Sie wollen den Wald nicht verletzten, deshalb würden sie nie einen Baum fällen und genau so essen sie kein Fleisch, denn es sind die Hüter des Waldes, mit all dem was darin lebt.
Die Naruh sind die Hüter der ewigen Wälder von Taran und in den meisten Kriegen mussten sie ihn schützen vor den anderen Völkern, die die Bäume fällten und die Tiere jagten.

Als Spione oder Informationsquellen haben die Naruh nie viel getaugt, da sie nie klare Antworten geben und somit die meisten anderen Völker in den Wahnsinn treiben. Auch bei den Friedensverhandlungen gestaltete es sich als schwierig aus den Naruh etwas Brauchbares heraus zu bekommen. Sie meinen das gar nicht böse, nur geben sie sich ihren Gedanken so oft hin, dass sie gar nicht merken dass andere, außer ihrem eigenen Volk, sie nicht wirklich verstehen.

Diese Gedankenverlorenheit führt dazu dass sie ihre Gedanken auch gerne festhalten, sei es in Liedern, Gedichten oder Schauspielen.

Auch in Dhiarma leben sie sehr abgeschieden und haben sich große Gärten geschaffen.

Niemals würden sie jemanden auf ihrem Rücken reiten lassen, denn sie möchten sich nicht wie andere Pferde unterwerfen. Nur in absoluten Notsituationen – und auch nur wenn man einen sehr verständnisvollen Naruh begegnet ist – haben sie jemanden auf ihrem Rücken reiten lassen, was meistens zu Verachtung unter den anderen Naruh geführt hat.

Bei ihren Gefährten sind sie sehr wählerisch und versuchen immer den bestmöglich zu finden um gute und starke Nachkommen zu zeugen. Schwache oder kranke Naruh würden sie nie verstoßen, denn es entspricht nicht ihrer Natur, doch werden diese gemieden und oft schon haben sich diese Naruh selbst entfernt um der Gruppe nicht zur Last zu fallen.
Ihre Kinder tragen sie 14 Monate aus und meistens kümmern sich alle Frauen gemeinsam um die Kinder, denn so wird die Gemeinschaft gestärkt. Die Naruh leben zwischen 170 – 210 Jahren.

Das beste Verhältnis haben die Naruh mit den Aeril. Die beiden Völker fühlten sich alleine von ihrem Äußeren her immer mehr zueinander verbunden als zu den „normalen“ Geschöpfen. Die Aeril waren oft Helfer in der Not gewesen und heilten kranken Naruh die sich ein Bein gebrochen hatten oder bei denen sich eine Wunde entzündet hat, als Gegenzug erlaubten die Naruh den Aeril teilweise am Rande der Wälder jagen zu können, wobei es Tiere gab, die die Aeril nicht anrühren durften.


Glauben des Volks:

Die Naruh haben keine wirkliche Religion, sie glauben an den Geist des Waldes den sie beschützen. In Wirklichkeit ist es Yavanna gewesen die, die Naruh lange beobachtet hat und die Naruh immer etwas als ihre Schützlinge angesehen hat. Die Naruh glauben dass der Geist des Waldes in jedem „Ding“ steckt, in jeden Baum, jedem Lebewesen, jeder Pflanzen, wenngleich nicht alle gut sind, so sagen sie, dass zu einem Ganzen immer etwas Gutes und etwas Böses gehört und somit ein Gleichgewicht herrscht.

Seid eh und je waren sie die Könige der Wälder und empfanden es somit als ihre Aufgabe diejenigen die sich nicht wehren konnten zu beschützen und ihnen zu helfen. Die Naruh dachten, dass ihnen deshalb ihre Gabe der Magie gegeben wurde um eben der Natur etwas nachzuhelfen. Aus diesem Grund werden die Wälder Tarans auch die „immergrünen Wälder“ genannt, da es nie einen Winter gibt und die Bäume nie gänzlich ihre Blätter verlieren.


Eigenschaften des Volks:

Wie erwähnt sind die Naruh ein Volk der Künste, sie dichten, sie singen und die meisten Schauspiele entsprangen ihren Federn. Sie sind ein verträumtes und romantisches Volk, doch haben sie sich auch im Krieg bewiesen, denn sie sind schnell und keiner der sie in ihrer Heimat angegriffen hat, hat je gewonnen, denn sie kennen diese Wälder am besten. Die Naruh haben nie davor zurück geschreckt „ihren“ Wald mit allen Mitteln zu verteidigen.

Sie haben ein sehr ruhiges Gemüht und wirken meistens abwesend, sie sprechen in Rätseln und geben kaum jemanden eine richtige Antwort. Sie lieben die Sterne und die Nacht und glauben, dass wenn ein Naruh stirbt er in den Himmel aufsteigt um dort seinen Platz als Stern einzunehmen.

Somit sind sie auch noch spät abends anzutreffen wenn sie auf Lichtungen stehen und in die Sterne blicken. Anderen Völkern erscheinen sie oft suspekt und geheimnisvoll, da niemand so richtig schlau aus ihnen wird.

Gefangenschaft ist das Schlimmste was ihnen passieren kann, denn sie brauchen die Freiheit wie die Luft zum Atmen. Es gab Zeiten in denen die Tatmani Naruh gefangen nahmen und sie durch die Wüste nach Sion trieben. Nur wenige konnten entkommen, doch selbst diese haben sich nie wirklich von der Gefangenschaft erholt.

Ihre zukünftigen Partner umwerben sie lange und liebevoll, sie glauben nicht unbedingt an die Liebe für ein ganzes Leben, doch trennen sie sich nur voneinander wenn gute Gründe vorliegen.

Sie selbst essen kein Fleisch, jedoch werfen sie anderen Völkern nicht vor, wenn diese Fleisch essen, wenngleich die Naruh dieses Eigenschaft für schwach halten, doch dass tun sie nicht öffentlich kund.


Fertigkeiten des Volks:

Die Naruh herrschen über das Element Erde. Sie leben in den ewigen Wäldern und diese heißen nicht aus Zufall so. Das Wetter in Taran ist mild und es kommt nicht wirklichen Wintern, so verlieren die Bäume auch nie gänzlich ihre Blätter – wobei die Naruh da ihre Finger mit im Spiel haben. Sie machen die Erde fruchtbar und können Pflanzen schneller wachsen lassen. So hatten sie zum Beispiel während der Kriegszeit einen riesigen Wall von Dornenbüschen rund den Großteil des ewigen Waldes errichtet um die Feine abzuhalten. Das Gemeine waren nicht die Dornen sondern die Tatsache dass sie sich bewegten wenn jemand in ihren Fängen war und je mehr man sich wehrte um zu mehr zogen sie sich zusammen.

Sie sind eng verbunden mit dem Wald und allem was darin lebt, so spüren sie zum Beispiel wenn etwas gewaltvoll stirbt, zum Beispiel wenn man einen Baum fällt, und eilen dort hin um zu retten was zu retten ist. Es scheint als könnte der riesige Wald nicht ohne die Präsents der Naruh leben, auch wenn das nicht ganz stimmt, so erhalten sie doch ein Großteil des Ökosystem aufrecht und verleihen dem Wald das immergrüne Kleid.