~ Das Land Taran ~



Taran besteht aus dem endlosen Wald der sich über gut ein Viertel der Landmasse Atanias erstreckt. Es ist das Land der Naruh die den Wald hüten mit allem was darin lebt.
Das besondere an den Wäldern ist, dass die Bäume sich bewegen. Es ist nicht so als würden sie ihre Wurzeln aus der Erde ziehen und umherwandern, doch mal wird nie exakt den gleichen Weg ein zweites Mal gehen. Es scheint als rücken die Bäume, sei es näher zur Sonne oder näher an einen Bach. Fremdlinge haben deshalb Angst vor dem Wald, für die Naruh ist es normal und sie empfinden es eher als unnormal, wenn ein Baum einfach nur da steht.


Klima

Das Klima in den Wäldern kann ganz unterschiedlich sein. Zur Küste hin steigt die Luftfeuchtigkeit und es kann sehr warm werden, in den nördlichen Wäldern kann es sehr kalt werden, auch wenn die Wälder keinen richtigen Winter kennen.
Das besondere an den Wäldern ist, dass die Bäume sich bewegen. Es ist nicht so als würden sie ihre Wurzeln aus der Erde ziehen und umherwandern, doch mal wird nie exakt den gleichen Weg ein zweites Mal gehen.


Mittwald

Der Mittwald ist der Hauptwald der Naruh. Die meisten sind hier anzutreffen. Viele Bäume stehen hier seid Beginn Atanias und ihre Stämme sind breit genug um ein Haus hineinzustellen. Es sind die Baumgeister, wie die Naruh sie nennen. Das Gelände ist einigermaßen eben, es gibt ein paar Erhöhungen und weite Lichtungen. Es ist ein sehr heller Wald und der Waldboden ist von Gräsern übersäht.


Nordwald

Im Nordwald findet man teilweise Moorlandschaften. Die Naruh meiden das Gebiet, wenngleich auch dort welche leben, aber die Moore sind tückisch und haben schon so einige das Leben gekostet wenn sie zu unvorsichtig waren, wenn die Moore erkennt man oft nicht im ersten Moment. Der Boden ist besonders im Frühjahr sehr weich, wenn das Schmelzwasser der Berge von Lionos in den Wald abfließt.


Küstenwald

Mitten im Küstenwald ragt der Sonnenberg hoch. Aus ihm entspringt der Lange Fluß. Zu Füßen des Berges gibt es weite Wiesen, wenn es so großen Versammlungen bei den Naruh kommt, versammeln sie sich dort. Der Rudelführer der Naruh hat seine Behausung in einer Höhle am Fuß des Berges, einen Großteil der Zeit streift er durch die Wälder, doch seine Frau und der Nachwuchs bleiben meistens in der Nähe des Höhle.
Zur Küste hin verändert sich der Wald. Seine Bäume sind durch den Wind geneigt gewachsen. Manche Baumkronen liegen sogar auf dem Boden, so gebogen sind sie, und wachsen dann horizontal weiter. Pinien- und Korkbäume tauchen auf, die man im Inneren des Waldes nicht findet.


Der Lange Fluß

Der Fluß entspringt am Sonnenberg und bahnt sich seinen Weg durch Taran zum einen in Richtung Küste, zum anderen ins Landesinnere. Unzählige Flussarme und Ausläufer haben sich ausgebreitet und bewässern den ganzen Wald, ohne den Langen Fluß hätte sich der Wald niemals so entwickeln können. Es gibt einige Wasserfälle und Seen in ganz Taran.


Sao-Pe

Diesen Namen trägt die Region südlich der Mündung des Langen Flusses. Die Region wird von den Salazan bewohnt.
Die Wälder sind dicht und verwuchert, es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze. Der Boden ist fast immer feucht und tagsüber regnet es viel. Allerlei Tiere haben sich hier angesammelt, die es sonst in Atania nicht gibt. Viele Sorten von Schlangen, Käfern und Insekten tummeln sich in den Wäldern und Gewässern.

In einer Lagune haben die Salazan ihre Hauptstadt Tai-Pe errichtet, welche teilweise im Wasser, teilweise auf dem Land liegt. Betrachtet man die Stadt hat man das Gefühl, dass sie gleich zusammenstürzt, so wackelig sieht sie aus. Die Häuser stehen auf Stelzen im Wasser die kreuz und quer verlaufen. Die schmalen Holzhäuser haben spitze Dächer aus Schilfgeflecht.
Unheimlich viele Gerüche kommen einen entgegen, von Gewürzen, Essen und Dingen, von denen man am Besten gar nicht weiß was sie sind. Es gibt viele kleine Märkte und unzählige Läden. Fremdvölker verschlägt es so gut wie nie in die Stadt der Salazan und auch sie verlassen das Gebiet selten.

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