Niemand


Allein, ganz allein
Daliegend denkend
Fragte ich mich
Wo kann das Heim für meine Seelen sein
Wo Bäume nicht streiten
Im Kampf um der Sonnes Schein
Wo Morgentau nicht frierend zittert
Und Brot nicht aus Stein
Wo es eine Quelle nicht durstet
Und die Flüsse noch rein
Die Antwort zu der ich kam
Duldet weder ein ja noch ein nein
Allein, ganz allein
Niemand, aber niemand
Schafft es hier heraus allein

Allein, ganz allein
Millionäre gibt es mit Geld
Mit dem sie sich noch mehr kaufen
Und deren Kinder in Stumpfsinnigkeit erstarren
Frauen die rastlos umherwandern
Und in Einsamkeit verharren
Kranke sterben
Und die Ärzte bemühen sich um ihr Herz aus Stein
Schwarze Wolken ziehen von Norden her
Sehen kann sie jeder, doch einen Ausweg gibt es kein
Menschen leiden
Ich höre ihr Flehen und Schrein
Allein, ganz allein
Niemand, aber niemand
Schafft es hier heraus allein

Allein, ganz allein
Wenn ihr mir jetzt gut zuhört
Werdet ihr sehen was ich sah
Werdet wissen was war, was ist und was wird sein
Allein, ganz allein
Niemand, aber niemand
Schafft es hier heraus allein


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